Die galaktische Turnfee Nereida Drei

Kap. 67: Skatbruder an Tanzmaus

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Bernd fasste sich ein Herz. Er hatte Xenias Nummer und Namen im Adressbuch seines Telefons eingetragen, klickte nun auf ihren Namen. Der Wählvorgang mit den charakteristischen Begleitpieptönen lief ab. Bernd war ganz schön aufgeregt. Die Nummer war besetzt! Sie telefoniert wohl gerade, dachte er. Bernd legte auf und wartete. Seine Geduld währte nur 10 Sekunden. Gerade wollte er wieder anrufen, als sein Telefon klingelte. Seine Augen glaubten ihm einen Streich zu spielen, als er den Namen des Anrufers auf dem Display las: Xenia! "Hier Bernd am Rohr, hallo!" Kurz war es still am anderen Ende, dann meldete sich eine etwas schüchterne Frauenstimme: "Hey Bernd, ich bin es, Xenia!" "Hey Xenia, was für eine Überraschung! Ich hatte eben gerade versucht, dich anzurufen." Xenia war ganz angetan. "Ja, ich auch! Da war besetzt!" "Genau wie bei mir! Zwei Seelen, ein Gedanke!" "Jaaaa!" "Xeni, ich muss dir was gestehen: Du hattest damals einen großen Eindruck auf mich gemacht, bei dem Turnfest." "Oh Börni, mir geht es genauso! Als du da standst und mich ansprachst, wurde mir ganz anders." "Ich habe gemerkt, dass du da recht sprachlos warst. Dabei warst du vorher noch voll die Tanzmaus." "Das stimmt, das mache ich für mein Leben gern! Und die Tänzerinnen und Tänzer waren ja auch spitze!" "Ich fand die auch super! Alle Achtung! Aber sag mal Xeni, wollen wir uns mal irgendwo treffen?" "Sehr gern, Börni. Wann denn und wo?" "Ich habe von Ingo gehört, dass du in Kassel wohnst. Ich habe beruflich nächste Woche da zu tun. Wie wäre es, wenn wir uns dort mal treffen?" "Das fände ich toll, ey! Hast du schon ein Hotel gebucht?" "Ja, im Gasthof Düsseldorfer Hof." "Hübsches Lokal, das Düss. Kenne ich gut." "Wollen wir uns denn da mal treffen? Nächsten Dienstag Abend?" "Spitze, Börni, da habe ich Zeit. Um 19 Uhr dann, zum Essen?" "Jo, Xeni. Ich trag ne schwarze Leggings, und du?" "Ich bin die rote Xeni, Börni!" "Dann hast du bestimmt wieder eine rote Leggings an?" "Logo. Rote Leggings und rote Haare!" "Bis dann, lütte Tanzmaus!" "Jo, großer Skatbruder, freue mich auf dich!" Sie legten auf. Bernd erfasste eine große Ruhe, ein breites Lächeln lag auf seinem Gesicht. Er glitt mit seinen Händen über seine glänzende Leggings und dachte voller Vorfreude an seine Tanzmaus in ihrer roten Leggings. Xenia sprang zuhause im Dreieck, reckte ihre Faust zur Decke. "Ja! Ja! Ja!" Sie konnte sich gar nicht mehr einkriegen, so freute sie sich. Beim Telefonieren mit Bernd hatte sie echt Mühe, ruhig zu bleiben. Rasch legte sie ihre Lieblingsmusik auf und tanzte in ihrem Zimmer auf und ab, die Energie, die sie befeuerte, musste erst mal abgebaut werden. Xenia war in Hochstimmung. Phänomentastisch!


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